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Der Gesundheits-Expertentalk

Zyklusorientierte Ernährung: Was dein Körper wirklich braucht

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Bis heute wird in der Ernährungsberatung und Sportwissenschaft noch viel zu wenig berücksichtigt, dass Frauen aufgrund ihres Zyklus keinen konstanten, sondern einen phasenabhängig variierenden Energie- und Nährstoffbedarf haben – mit unmittelbaren Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit.

André Volkmann ist Gesundheitswissenschaftler, Doktorand, ausgebildeter Ernährungsberater und Head of Bettergy bei The Quality Group und erklärt in dieser Folge, was hinter dem Prinzip zyklusorientierter Ernährung steckt, welche Rolle im Zyklus Östrogen und Progesteron spielen und welche konkreten Strategien bei Schwankungen wirklich helfen. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Wechseljahre – und warum das Thema Frauengesundheit endlich mehr Aufmerksamkeit verdient.

Wer hormonell verhütet, hat keinen klassischen Zyklus mehr – alle Empfehlungen zur zyklusorientierten Ernährung gelten in diesem Fall nicht.

Zentrale Punkte In der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) steigt der Grundumsatz um bis zu 10 % – wird das ignoriert, sind häufig Heißhungerattacken kurz vor der Menstruation die Folge.

Knapp 75 % der Frauen mit Menstruationsblutung haben einen zumindest leichten Eisenmangel: Blutbild checken lassen und gegebenenfalls supplementieren ist effektiver als rein durch eisenhaltige Lebensmittel zu unterstützen.

In der zweiten Zyklushälfte wirkt Insulin weniger effektiv – eine proteinreichere Ernährung hilft, Heißhunger zu dämpfen und den Proteinabbau durch Progesteron auszugleichen.

Ballaststoffe sind eines der wirkungsvollsten Präventionsmittel überhaupt: Sie füttern das Darmmikrobiom, fördern die Verdauung und senken nachweislich das Risiko für verschiedene Erkrankungen – auch Brustkrebs.

In den Wechseljahren ist Kraftsport besonders wichtig, um Muskelverlust entgegenzuwirken und den Grundumsatz zu erhalten; gleichzeitig steigt der Proteinbedarf deutlich an.

Highlights des Podcasts

Unterschied zwischen erster und zweiter Zyklushälfte und warum sich so viele Frauen kurz vor der Menstruation wie „ein wandelnder Hefekloß" fühlen – und was Biologie damit zu tun hat.

Eisenmangel bei Frauen: Warum Sportlerinnen ein bis zu achtmal höheres Risiko haben als Männer und welche Lebensmittel (Linsen, Haferflocken, rotes Fleisch) sowie Supplemente wirklich helfen.

Der erhöhte Kalorienverbrauch in der Lutealphase und die praktische Strategie: Etwas mehr essen, öfter essen und auf Protein setzen – statt Heißhunger einfach auszusitzen.

Wechseljahre ohne Tabu: Was mit Östrogen und Progesteron passiert, warum Muskelverlust und Gewichtszunahme so häufig sind – und was Kreatin, Vitamin D und Kraftsport dagegen ausrichten können.

Fazit: Warum Feinoptimierung oft mehr schadet als nützt und weshalb die 30-30-30-Regel (30 Minuten Bewegung, 30 g Ballaststoffe, 30 g Protein pro Hauptmahlzeit) eine starke Faustformel für jede Frau ist.

Hör jetzt rein – und fang noch heute mit einer kleinen Veränderung an, die deinem Körper wirklich guttut!

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Der Vital Podcast ist eine Produktion der Marke Vital innerhalb der Mediengruppe Klambt.

Herausgeber: Klambt Verlag GmbH & Co. KG - Ansprechpartner & Produktion: Katharina Meyke-Ofer (Katharina.Ofer@klambt.de

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