Der Gesundheits-Expertentalk
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Vital-Gesundheits-Podcast.
00:00:07: Hier dreht sich alles um dein Wohlsein!
00:00:10: Wir sprechen mit denen, die sich auskennen in allen Fachrichtungen über Vorsorge-, Behandlungsmöglichkeiten, gesunde Ernährung und Bewegung.
00:00:18: Und um alles was dir gut tut und zu einem besseren Lebensgefühl verhilft.
00:00:29: Plötzlich steht der Kampf mit dem Bauchansatz an doch du fühlst dich irgendwie schlapp und die Ärztin oder der Arzt sagt klar... Fettleber.
00:00:35: Und damit hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Vital Podcast!
00:00:39: Tja, Fett-Leber ist das denn wirklich Grund zur Panik?
00:00:43: Nicht nötig – jeder Dritte hat sie tatsächlich amersiesumkehrbar.
00:00:46: und genau darum geht es in dieser Folge um die stille Gefahr aber auch die cleveren Wege raus.
00:00:51: Meine Expertin Prof.
00:00:52: Dr.
00:00:53: Julia Seidaranak ist innere Medizin und Ernährungsprofi aus München und sie hat ein frisches Buch herausgebracht.
00:01:00: Fett Leber was Moon heißt.
00:01:02: Da zeigt sie Rezepte und Tipps für den Neustart.
00:01:04: Julia, herzlich willkommen, dass du da
00:01:06: bist!
00:01:07: Ein schön guten Morgen und danke für die Einladung.
00:01:09: Sehr gerne.
00:01:10: Ich habe schon gesagt, Du bist Professorin für innere Medizin- und Ernährungsmedizin in München.
00:01:15: Du hast an der LMU geforscht, also an der Ludwig-Maximieren-Universität.
00:01:20: Was hat dich denn ausgerechnet zur Fettleber hingezogen?
00:01:23: Eigentlich die Tatsache das mich Ernährungsmedizin fasziniert Also was wir mit der richtigen Ernährungen alles in der Medizin bewirken können.
00:01:29: Und die Fettleber ist ein tolles Thema, weil auf der einen Seite so viele Patienten davon betroffen sind und auf der anderen Seite, weil wir so effektive Möglichkeiten haben hier auch präventiv wie therapeutisch anzugehen.
00:01:41: Das ist eher selten sagst du oder?
00:01:44: Naja es ist zumindest eine der Erkrankungen – die Leber kann einfach sehr gut regenerieren.
00:01:48: das haben wir ja nicht bei jedem Organ im Körper Aber die Leber ist ein Organ, die kann sich sehr gut selbst regenerieren.
00:01:54: Die kann also wieder gesunde Zellen bilden und das ist natürlich ein toller Mechanismus wenn es darum geht ihr wieder zu alter Frische zu verhelfen.
00:02:02: Ja jetzt hast du ja mein Buch ausgebracht was genau diesen Titel hat, Fettleber?
00:02:07: Was nun warum würdest du denn sagen braucht dieses Buch trotzdem noch auch wenn das irgendwie so gut funktioniert dass das einfach nicht so verbreitet ist was man da alles machen kann?
00:02:18: Zum einen wissen viele Patienten gar nicht, dass sie eine Fettleber haben.
00:02:22: Und zum zweiten ist es natürlich so, viele Patienten gehen zum Hausarzt und bekommen das als Zufallsbefund in der Kategorie ab vierzig-fünfzig.
00:02:29: Übrigens, Sie haben ja noch ne Fettlever.
00:02:31: Dann kommen zu den Satz dazu, passen Sie halt ein bisschen auf mit dem Essen oder Bewegung oder mit dem Alkohol vielleicht auch dazu?
00:02:38: Aber was das konkret heißt, da bekommen die Patienten selten eine Anleitung weil Ernährungsmedizin hat etwas Zeitaufwendigeres Und einfach nur mit dem Thema ich trinke jetzt ein Bier weniger, das ist es eben nicht getan.
00:02:50: Sondern man muss verstehen warum kommt's eigentlich zu diesem Fett in die Leber und was ist dann auch die richtige Ernährungsform um diese Fettsällen wieder aus der Leber herauszubekommen?
00:02:59: Das war die Inspiration für dieses Buch.
00:03:01: einfach klar zu machen so schwer ist es gar nicht wenn man versteht was da eigentlich falsch läuft.
00:03:05: und dass wir in der Wissenschaft kennen gibt es ja mittlerweile auch tolle Studien das mal umzusetzen in eben auch ganz konkrete Tipps über vier Wochen, was kann ich tun damit mein Leber wieder ihren Fettansatz los wird?
00:03:17: Was passiert denn genau mit der Leber wenn man jetzt eine Fettleber bekommt?
00:03:20: vielleicht können wir das hier auch nochmal ganz kurz erklären.
00:03:23: Die Leber besteht ja normalerweise aus Leberzellen und die Leber ist ja unsere Stoffwechselzentrale d.h.
00:03:28: sie hat ganz viele biochemische Funktionen reguliert eben unseren Eiweißhaushalt, unseren Kohlenhydrathaushald, unseren Fethaushalt produziert aber auch viele Hormone und die Mundloboline.
00:03:40: Das heißt, die Leber ist sozusagen so die große Schaltzentrale.
00:03:43: Und dazu brauchst du eben fitte Leberzellen.
00:03:45: Wenn wir jetzt eine Fettleber entwickeln, heißt das aus verschiedenen Gründen Fett in die normale Leberzelle eingelagert wird.
00:03:52: Also wenn du auf so eine Leber normalerweise draufschaust dann ist sie so dunkelbraunen und wenn du sie aufschneidest siehst du diese vielen Leber Zellen.
00:04:00: Bei einer Fet-Leber wird die eben wirklich gelber.
00:04:02: Du kannst es richtig sehen dass die sozusagen verspeckt.
00:04:05: Und wenn man sich dann sozusagen dieser histologischen Bilder, also diese Präparate ansieht, zieht man auch dass da wie in so einer Hühnersuppe so Weise Fettzellen auf einmal drin sind.
00:04:15: Das heißt natürlich ganz konkret das dann weniger normaler Leberzellen da sind die funktionieren und mehr Fettsellen und das ist natürlich je nachdem wie ausgeprägtes ist irgendwann auch ein Problem.
00:04:25: Jetzt hast du ja gesagt, dass viele überhaupt gar nicht wissen das sie diese Fettleber haben.
00:04:29: Wie kann das denn sein?
00:04:30: Also gibt es nicht irgendwie so ein paar typische Symptome die man dann hat.
00:04:35: Also die Leber ist ein relativ spezielles Organ, sie hat zum Beispiel keine Nervenzellen innen drin.
00:04:40: Das heißt du spürst jetzt zum Beispiel keinen Schmerz oder keine klassischen Symptome wie bei anderen Organen.
00:04:46: also wenn z.B.
00:04:46: deine Lunge nicht funktioniert dann merkst du du kriegst Luftnot.
00:04:49: Wenn die Lebe nicht so funktioniert dann merkst du das lange Zeit eben nicht.
00:04:53: man sagt auch Die Leber leidet lange leise weil sie eben sozusagen sich nicht so bemerkbar macht und es sind eher unspezifische Symptomen dass die Patienten merken ich habe die verstärkte Müdigkeit Energielosigkeit Ich fühle mich nicht so fit Und es dauert eigentlich relativ lang, bis man dann wirklich auch meist erst bei Komplikationen merkt das mit der Lieber was nicht stimmt.
00:05:15: Wenn jetzt jemand kommt mit diesem Symptom oder diesen Aussagen, gibt es dann irgendwie eine schnelle Möglichkeit das zu checken?
00:05:22: Ja, das gibt es und das ist meistens auch das was normalerweise passiert.
00:05:25: Der Patient kommt entweder weil der Symptome hat oder ganz normal zum Check-up und er bekommt ein Ultraschall vom Bauchraum und im Ultraschlag kann man sehr gut sehen dass diese Leber auf einmal heller wird als die Normales.
00:05:37: Das heißt sie wird auf einmal sehr viel echerreicher nimmt man das in der Medizin.
00:05:41: Sie hat also eine hellere Farbe Und damit würden wir die Diagnose einer zumindest in Verdacht auf eine Fettleber stellen.
00:05:47: Manche Patienten haben eben auch im Labor erhöhte Leberwerte, das muss nicht bei jedem so sein.
00:05:53: aber die Leber bildet selbst auch Enzyme, die man im Blut messen kann und die können auch beim manchen Patienten erhöht sein.
00:06:00: Okay ich mein manches ja gut du hast gesagt jeder Dritte über vierzig ungefähr hat Eine Fettleber.
00:06:07: Wie kann das sein?
00:06:08: Also was sind denn da so Hauptträger, Zuckerfett, Bewegungsmangel, Stress und warum auch so ab vierzig?
00:06:15: Genau also früher hat man gedacht eine Fett-Leber das heißt automatisch der hat einfach zu viel Alkohol getrunken.
00:06:19: Da war Alkohl sozusagen die Ursache Nummer eins.
00:06:22: Also Alkuhl kann eine Fet-Lebe machen ist aber mittlerweile nicht mehr so die Hauptursache sondern dann hat eben gemerkt dass unsere Lebensweise und unsere Ernährungsweise da eine große Rolle spielen.
00:06:33: Das heißt, wir leben in einer Welt wo wir sehr viel sozusagen sehr zuckerhaltige, fetthaltige und sehr kalorienhaltige Nahrung zu uns nehmen.
00:06:40: Wir haben also einen Überangebot von Kalorien, neigen eher zu Übergewicht oder Adipositas.
00:06:46: Und dieses Überangebot von Kalurien- und Kohlenhydraten vor allem führt dazu dass die Leber das gar nicht mehr so richtig verstoffwechseln kann Und diese überschüssige Energie eben dann in Fettsälen einlagert, sich sozusagen für schlechte Zeiten vorbereitet.
00:06:59: Aber die schlechten Zeiten kommen halt nicht also wo wir es langfristig hungern würden und deswegen ist das eben so eine Volkskrankheit unserer modernen Industriegesellschaft.
00:07:08: Deswegen hast du auch gedacht gut wenn dann muss ja ein konkretes Buch hin wo man einfach auch richtige Ernährungstipps bekommt weil das tatsächlich der einzige Weg ist das rückgängig zu machen?
00:07:20: Wie wir es zu einem gewissen Grad ist, das rückgängig zu machen.
00:07:23: Das heißt sozusagen ... Wir sehen ja bei der Fettleber manchmal passiert gar nichts.
00:07:27: Bei manchen Patienten entzündet sich aber auch so eine Fett-Leber.
00:07:30: Es kommt dann zu einer Fettleverentzündung, Hepatitis genannt.
00:07:33: Es kann sich dann eben mehr Bindegewebe in der Leber bilden.
00:07:37: Das heisst die Leber bietet sich mit wie Art Narbengewebe aus und wenn das überhanden kann, dass bis zur Leber Zerose führen also zum Narbenleber Und das wollen wir natürlich nicht.
00:07:47: Das heißt, wir wollen relativ früh eingreifen, dass eine normale Fettleber sich eben auch wieder zurückbilden kann und da gibt es recht gute Studien wenn der Patient schafft fünf Prozent seines Ausgangsgewichts, seines Körpergewichts zu reduzieren, dass dann ein Leber auch in der Lage ist diese Fettsälen wieder loszuwerden um das natürlich sehr schön zu sehen, dass er durch seinen Lebensstil und seine Ernährungsweise da wieder den Schalter auf rückwärts drehen kann.
00:08:11: Dass noch relativ neu.
00:08:13: diese Erkenntnis oder Gibt's da schon diese Studien zu?
00:08:18: Da gibt es konkrete Studien dazu.
00:08:19: Das heißt, das hat sich so in den letzten fünf Jahren noch mehr rauskristallisiert.
00:08:23: aber wie oft ist das eben so... In der Wissenschaft haben wir tolle Ergebnisse Aber dass dann wirklich an Mann oder Frau zu bringen im Alltag ist gar nicht so einfach.
00:08:31: Ja Gabs denn für dich so ein Patientinnen- oder Patientenmoment oder vielleicht auch eine Studie die dich dann so gepackt hat wo du gedacht hast okay das muss ich jetzt irgendwie noch noch intensiver.
00:08:44: ja studieren oder nicht damit intensiver auseinandersetzen.
00:08:48: Das schon, es gab zum einen Studien vor allem aus den USA die auch gezeigt haben wie viel Jugendliche auch schon betroffen sind also übergewichtige Jugendliche und sie haben das auch mal ganz gut aufgedröselt.
00:08:59: was ist denn genau sozusagen der Risikofaktor?
00:09:01: Und da gab's dann so Berechnungen also wenn du zb mehr als vier Softdrinks pro Tag trinkst Also das was du sagen in Dosen trinkts an Fanta Cola usw.
00:09:09: Sie hat Zuckerhaltige Getränke dass das dein Risiko für eine Fettleber deutlich steigert Und das haben die mal sozusagen auch ausbereitet.
00:09:17: Was heißt es für die Zukunft, wenn so viele Jugendliche schon betroffen sind?
00:09:20: Dass die amerikanischen Transplantationschirurgen davon ausgehen dass eine Fettleber eigentlich zukünftig die Hauptursache Verlebertransplantation sein wird weil wir da wirklich eine richtige Welle auf uns zu rauschen sehen und das fand ich schon sehr eindrücklich dass das eben soweit verbreitet ist.
00:09:35: Und natürlich auf der anderen Seite, wir könnten hier eigentlich was dagegen tun.
00:09:38: Es wäre also eine sehr effektive Präventionsmaßnahme.
00:09:42: das finde ich sozusagen sehr motivierend sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen.
00:09:46: Gut du sagst es also Softdrinks vor allem so.
00:09:48: dieser hohe Konsum von Softdrings sollte man aufpassen.
00:09:53: oftmals greift man ja dann zur Alternative wie Zero oder Light oder so.
00:09:57: wie steht's denn damit?
00:09:58: Ist das tatsächlich eine Hilfe?
00:09:59: Auf den ersten Blick vielleicht ja, weil da weniger Industriefrucksprosezucker drin ist.
00:10:04: Das ist natürlich deutlich besser als jetzt.
00:10:06: sozusagen die Getränke, die einen hohen Zuckergehalt haben auf dem zweiten Blick nicht unbedingt, weil sie eben auch Auswirkungen haben können auf das Darmikrobium und auf die Darmbarriere.
00:10:16: Das heißt wenn jetzt jemand von der Fettleber betroffen ist würden wir wirklich zum Thema Wasser ungesüßte Tees raten oder vielleicht mal eine Fruchtschorle aber wirklich gut verdünnt.
00:10:26: Aber dauerhaft das Ganze durch Zero Getränke zu ersetzen ist sicherlich nicht die gesundeste Lösung.
00:10:33: Also am besten wirklich einfach Wasser, Tee oder dann halt malen ist auf die Schule?
00:10:38: Oder auch Kaffee hat durchaus einen positiven Effekt auf den Lieber, muss man auch dazu sagen also für alle Kaffeetrinker daraus und das kann durchaus eine sehr gesunde Alternative sein.
00:10:47: Okay hilft ja auch beim Regenerieren oder nicht?
00:10:53: Also
00:10:53: man hat in Studien verdacht, dass sozusagen wenn man drei bis vier Tassen Kaffee pro Tag trinkt.
00:10:59: Das ist auch egal ob koffeniert oder endkoffiniert, das die Bitterstoffe, die darin enthalten sind, die Leber in gewisser Weise vor diesem bindige Websumbau schützen können.
00:11:08: Ist noch nicht so tausend Prozent bewiesen aber es gibt einige ganz gute Studien, die zeigen, dass das in die richtige Richtung geht.
00:11:13: D.h.,
00:11:14: mit drei bis vier Tassen Café pro Tag macht man da nichts falsch.
00:11:17: Das
00:11:17: doch mal eine richtig gute Nacht!
00:11:18: Richtig gute Nachricht finde ich auch.
00:11:21: Und das auch egal, ob mit Milch oder ohne.
00:11:23: Oder hat es noch mal einen Effekt?
00:11:24: Das ist jetzt weitgehend egal aber wichtig ist eben nur ein gewisser Kaffee-Anteil drin ist dass man diese Bitterstoffe dann auch mit dabei hat.
00:11:30: Wobei
00:11:31: hier muss man ja wirklich nochmal hervorheben, dass es nicht nur bei Menschen mit Übergewicht sein kann, dass sie eine Fettlebehandlung haben.
00:11:38: Oft wird das so verbunden.
00:11:39: Genau also über Gewicht ist natürlich ein Risikofaktor und Adipositas Aber wir sehen es auch deutlich häufiger beim Menschen mit Diabetes.
00:11:47: die sind natürlich auch eine besondere Risikogruppe.
00:11:50: Dann sehen wir aber auch, dass es schlanke Personen gibt.
00:11:52: Das gibt es durchaus, die eine Fettleber entwickeln können.
00:11:55: Es gibt da auch andere Ursachen.
00:11:57: Es können Entzündungen im Körper sein, Autoimmunerkrankungen oder auch malgenetische Ursachen.
00:12:03: also das gibt es durch aus und wir sehen auch neue Risikogruppen.
00:12:06: zum Beispiel hat man lange Zeit gedacht Männer haben ein höheres Risiko für eine Fettleber was auch stimmt bis ungefähr zum fünftigsten Lebensjahr.
00:12:15: Aber man hat jetzt in den letzten zwei Jahren im Studien gesehen, dass Frauen, die in die Menopause kommen noch mal eine eigene Risikogruppe sind.
00:12:22: Das heißt wenn das schützende Oestrogen wegfällt steigt auch da das Risiko für ne Fettleber.
00:12:27: Das heisst wir beginnen immer besser zu verstehen welche Faktoren da alle rein spielen.
00:12:30: D.h.
00:12:31: Hormone sind schon auf ein großer Punkt was das angeht?
00:12:34: Hormonentzündungen im Körper und auch das Da-Microbium spielt wohl eine Rolle mit.
00:12:38: also wir verstehen sozusagen immer mehr wie komplex diese Interaktion in Bezug auf Fettleben ist.
00:12:44: Du hast ja jetzt angesprochen, es gibt eine Verbindung auch zu Diabetes oder also Diabetikerinnen und Diabetika.
00:12:52: Ist das denn so dass wenn ich jetzt Diabetikerin bin?
00:12:55: Dass ich dann ein höheres Risiko habe für einen Fettleber?
00:12:58: Oder geht es auch andersrum, dass sich durch den Fettkleber vielleicht eine Diabetes entwickelt?
00:13:02: Es geht in beide Richtungen.
00:13:03: Also wir wissen, dass Patienten mit einem sogenannten metabolischen Symptom oder eben auch Diabetes ein deutlich höheres Risiko für eine Fettleber haben.
00:13:13: Das heißt, das sind unsere Risikopatienten die wir auch kontrollieren.
00:13:16: auf der anderen Seite ist es aber auch so dass man eine Fet-Leber haben kann und wenn eben die Leber ihre Stoffwechselvorgänge nicht mehr so gut wahrnehmen kann also wenn diese ganze Regulation des Energiehaushalts auch gestört ist sehen wir auch das Patienten die eine fettlebe haben langfristig auch ein höheres risiko haben für ein metabolisches Symptom, für Diabetes aber auch für Herzkreislaufkrankheiten.
00:13:37: Also das kann in beide Richtungen passieren und deswegen ist es eben so wichtig darüber aufzuklären.
00:13:43: Dann lass uns da mal ein bisschen reingehen.
00:13:44: du hast ja auch gesagt in dein Buch gibt es ganz konkrete Tipps die man vielleicht auch an den Alltag integrieren sollte und kann.
00:13:52: Wie fange ich denn an?
00:13:53: Also wie erkenne ich das?
00:13:54: vielleicht früh auch, wann gehe ich lieber zum Arzt.
00:13:57: Gibt es irgendwas was ich selber machen kann um irgendwie zu gucken ob ich betroffen bin oder nicht?
00:14:03: Von außen sieht man das jetzt nicht.
00:14:04: aber wenn ich zb eine Risikogruppe gehöre also wenn ich zum Beispiel über vierzig bin oder übergewichtig bin oder ein Diabetes habe oder ein metabolisches Syndrom dann sollte ich mich schon mal checken lassen ob ich einen Fettleber habe also zum beispiel mit dieser Ultraschalluntersuchung und mit Laborwerten.
00:14:22: Und wenn ich dann die Diagnose habe, dann sollte ich mir Gedanken machen wie kann ich mein Lebensstil umdrehen damit ich sozusagen das wieder rückgängig machen kann.
00:14:33: Das heißt zum einen natürlich für die übergewichtigen Patienten kann ich es schaffen Gewicht zu reduzieren.
00:14:39: also diese fünf Prozent wäre natürlich super wenn wir das schaffen würden.
00:14:43: aber es geht eben nicht nur um die reine Reduktion von Kilogramm sondern auch um die Qualität der Ernährung.
00:14:49: Das heißt, wir sehen schon auch dass eine sozusagen kalorienreduzierte Ernährung die aber sehr mediterran gestaltet ist.
00:14:57: Also viel frisches Gemüse, Ballaststoffe, Omega-III Fettsäuren wenig Industrienahrungen, wenig Zucker und Fett dass das langfristig natürlich eine Ernährung ist, die der Leber schon so gut gekommt.
00:15:10: Wir wollen weg von diesem Industrie-Fastfood-Thema hin zu einer militäranen Ernährungen.
00:15:15: Schon in der Vergangenheit tatsächlich Kauchbücher rausgebracht oder eins zumindest?
00:15:19: Gibt es denn einen Rezept vielleicht auch so ein Lieblingsrezept was du hast aus deinen Büchern wo du sagst Das ist ein
00:15:27: Evergreener
00:15:27: und das geht immer für eine gute Leber.
00:15:30: Vielleicht auch irgendwas was schnellgeht wenn man jetzt her berufstätig ist.
00:15:35: kleine Kinder hat oder was auch immer, wo du sagst das geht auf jeden Fall immer gut.
00:15:39: Da geht ganz vieles ganz gut und das haben wir auch in dem Buch ganz bewusst so gemacht dass wir auch Gerichte drin haben also für Milp Prep, der mir auch gut vorbereiten kann.
00:15:47: Das heißt man muss da gar nicht so auffindig kochen Und man ist dann teilweise auch überrascht, wie schnell es geht.
00:15:53: Wenn man zum Beispiel sich anschaut was kann ich vorbereiten?
00:15:56: Was sind Rezepte die relativ wenig Kohlenhydrate enthalten und leberfreundliche Stoffe auf der Pflanzentherapie?
00:16:07: Bitterstoffe können hilfreich sein.
00:16:09: Wie kann ich es zum Beispiel schaffen, auf meine Ballaststoffe zu kommen?
00:16:13: Also da gibt's eine ganze Reihe an Sachen die ich sehr faszinierend finde und die uns einfach auch zeigen wie viel wir durch Ernährung lösen können wo wir gar nicht so viele Nahrungsergänzungsmittel brauchen.
00:16:22: Aber hast du so ein Lieblingsrezept was man so... Was du verraten kannst?
00:16:26: Also, grüne Smoothies sind zum Beispiel toll.
00:16:28: Zum Frühstück aber eben auch das ganze Thema Hafer.
00:16:32: Hafer ist auch ein tolles Getreide mit dem man viel machen kann sowohl im süßen Bereich als auch im pikanten Bereich wo man dann auch mal wegkommt von der vielen Brotzeit oder dem Frühstuck bei dem Marmeladenbrot.
00:16:42: Das sind natürlich schöne Alternativen.
00:16:44: und wie sieht es aus mit soem Brot was jetzt zb?
00:16:48: Wir heißen das, wenn die nur aus Körnern bestehen.
00:16:50: Also dass da gar kein Mehl drin ist zum Beispiel so was.
00:16:53: Ist es eine gute Alternative?
00:16:54: Es ist ja guter Alternative weil sie eben auch einen hohen Verlaststoffeanteil hat.
00:16:58: Ja wie sieht's denn mit Bewegung aus?
00:17:00: also... ...ist es tatsächlich nur Ernährung.
00:17:02: oder würdest du sagen es ist auch wichtig, dass man irgendwie mehr Bewegung in sein Alltag integriert?
00:17:07: Was rätst du da...?
00:17:09: Es ist durchaus wichtig mir Bewegungen reinzubringen und das zieht man auch an den Studien.
00:17:13: Das heißt man empfiehlt eigentlich pro Woche mindestens hundertfünfzig Minuten.
00:17:17: Das kann Ausdauer und auch Krafttraining sein, das Krafttrainig ist auch wichtig für die Insulinresistenz- und die Muskelmasse.
00:17:25: aber wenn man an diese Hundertfünftig Minuten rankommt und das regelmäßig betreibt dann schätzt es sich lieber schon sehr weil wir damit natürlich auch überschüssige Kalorien abbauen können.
00:17:35: Das heißt, es muss nicht für jeden der Leistungssport sein aber die Regelmäßigkeit der Bewegungen sei's jetzt Walken, sei es Schwimmen, sei das Fahrradfahren, sei ist Tanzen, sei eben auch Krafttraining – das ist relativ wichtig!
00:17:46: Also es muss jetzt auch nicht irgendwie wirklich mit Schwergewichten in der Muckibude sein sondern es kann auch irgendwie Spaziergang sein und dann irgendwie oder Fahrrad fahren?
00:17:56: Genau
00:17:56: also die siebentausend Schritte sind schon mal eine ganz gute Richtlinie pro Tag.
00:17:59: Okay gut Da braucht man ja auch schon seine Zeit.
00:18:03: Genau, jede gute Wille zählt.
00:18:07: Okay, verstehe und wie sieht es aus mit so Faktoren?
00:18:11: Ich meine das hat man ja oft im Bereich Präventiv- und Präventionen und Longevity
00:18:17: usw.,
00:18:17: dass natürlich auch sowas wie gesunder Schlaf, Stressabbau und so gibt es da einen direkten Einfluss auf die Leber oder auch auf die Fettleber oder nicht.
00:18:26: ist es tatsächlich wirklich Kalorienfettsucker und so weiter.
00:18:30: Es ist primär das Thema Ernährung und es ist primäer das Thema Bewegung.
00:18:34: Aber wir sehen durchaus, dass natürlich das Thema Stress- und Entzündungen im Körper eine Rolle spielt.
00:18:39: Das heißt regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist durchaus wichtig.
00:18:43: Unsere mentale Gesundheit ist wichtig und auch unser Mikrobiom ist wichtig.
00:18:48: Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt, den man leicht vergisst.
00:18:50: Es gibt auch sowas wie die Darm-Leberachse.
00:18:53: Das heisst, man sieht durchaus, Ich meine,
00:19:00: wenn du jetzt in das zweite Buch apontiert auf die Leber rausbringst und sagst okay irgendwie ist es noch nicht so richtig in der Gesellschaft angekommen beziehungsweise sagst du ja auch da kommt dann noch eine riesige Welle irgendwie auf uns.
00:19:12: Dabei ist es ja eigentlich auch etwas was er jetzt nicht neu ist wie gesagt ja militärer Ernährung und so weiter.
00:19:20: aber warum glaubst du ist es immer noch nicht So richtig verankert?
00:19:24: Auch welche Gefahr?
00:19:26: Das hat glaube ich sehr viele Gründe, aber wenn man jetzt zum Beispiel mal an den Bereich der Schulen schaut.
00:19:30: Ich meine, wenn Jugendliche gefährdet sind, Jugendliche und junge Erwachsene, finde ich es immer noch faszinierend wie viel wir sozusagen in Schulkantinen oder in Schulgebäuden auch Automaten haben wo Süßgetränke verkauft werden, wo Softdrinks verkauft wo Zucker eines der Haupternährungsfaktoren ist.
00:19:47: Wir reden über Rauchverbot, aber wir reden nicht darüber, wie unsere tägliche Ernährung im Kinder- und Jugendbereich aussieht.
00:19:54: Das finde ich schon ein ganz wichtigen Punkt.
00:19:56: Wenn jetzt jemand mit zehn Zigaretten pro Tag dasteht, dann haben wir mittlerweile einen Blick dazu und sagen, naja das ist wohl nicht gesund!
00:20:03: Aber wenn er mit drei Softdrinks da steht, sagen wir eigentlich nichts.
00:20:07: und das ist glaube ich etwas, wo wir daran arbeiten müssen.
00:20:10: Die Aufklärungsarbeit was das für Weichenstellungen sind die eben langfristig genauso Schäden haben können zum Beispiel wie das Rauchen in der Form.
00:20:19: Das andere ist auch noch mal ein bisschen für die Medizin ganz generell.
00:20:23: Medizin ist ja bei uns sehr ausgerichtet darauf.
00:20:25: Wir erkennen ein Problem dann versuchen wir es zu lösen.
00:20:28: Für den Bereich Prävention geben wir ja gar nicht so viel Geld aus und haben auch gar nicht sehr viel Zeit und Energie im System.
00:20:34: Das heißt, es ist natürlich oft so dass beim Hausarzt eine Zufalldiagnose gestellt wird, Fettleber aber eben dann der zweite Schritt nicht erfolgt weil der Hausarst gar keine Zeit hat und sagen, dass sich jetzt hinzusetzen mit den Patienten die präventiven Maßnahmen zu besprechen.
00:20:49: Und ich glaube da müssen wir einfach auch ran, dass wir da mehr Präventionsangebote haben, die zur Verfügung stehen für die Patienten um ihre Aufklärungsarbeit.
00:20:56: Dass es eben nicht so ein Zufallsbefund ist dem man einfach so stehen lässt sondern einfach sich auch Gedanken darüber macht.
00:21:01: was heißt das jetzt?
00:21:02: Ja ich glaube es ist schon noch immer stark so Gerade wenn das ja so was ist, was man jetzt nicht direkt auch spürt oder diese direkte Gefahr nicht von ausgeht wie bei anderen möglichen potenziellen Diagnosen.
00:21:17: Es ist ja umso schwieriger zu verstehen dass man eigentlich am besten das angeht bevor man die Fettleber hat und nicht wenn man sie erst hat
00:21:24: Richtig.
00:21:24: Und ich glaube, es dauert einfach wenn man sich anschaut wie lange hat das gedauert bis wir begriffen haben dass wir mit Ernährung was gegen den Herzinfarkt tun können gegen hohen Blutdruck tun können Das rauchen schädlich ist.
00:21:35: und jetzt kommen halt die nächsten Themen und Die Leber liegt halt einfach sehr versteckt und macht relativ wenig Probleme.
00:21:40: d.h.
00:21:41: Man muss immer wieder darauf aufmerksam machen dass ohne leber eigentlich nichts geht.
00:21:45: Ja ja das stimmt.
00:21:48: Wie motivierst du Patientinnen und Patienten, die vielleicht auch schon sagen gut ich bin ja jetzt schon fünfzig.
00:21:53: Und jetzt lebe ich damit ja irgendwie scheinen weiß ich nicht wie viele Jahre dass das also inwiefern geht es dann tatsächlich noch umzukehren oder nur einen gewissen Grad?
00:22:05: Das ist sehr individuelles.
00:22:06: Gepatienten die kommen ja extra will sagen jetzt möchte ich sozusagen das umdrehen.
00:22:10: Jetzt war gerade mein fünftigste Geburtstag oder Ich bin gerade erschrocken weil ich die Diagnose Fettleber bekommen habe Und ich glaube ein großer Motivationspunkt ist, dass man das ja auch durchaus sehen und messen kann.
00:22:21: Also man kann ja durchaus im Ultraschall dann sehen wie sich die Fettleber verbessert.
00:22:25: Man kann sehen wie sie sich die Laborwerte im Blut verbessern.
00:22:27: also das ist schon hoher Motivationspunkt.
00:22:30: und was die meisten Patienten motiviert langfristig ist ,dass sie einfach auch merken es geht ihnen besser.
00:22:35: Sie haben mehr Vitalität, sie sind energievoller und das ist für viele einfach nochmal der Durchbruch zu sagen Das ist für mich einfach ein großes Stück Lebensqualität.
00:22:43: was jetzt gewonnen habe gar nicht so sehr lebensjahre, aber Lebensqualität momentan.
00:22:48: Ja am Endeffekt muss es ja irgendwie bei einem selber ankommen um diese Veränderung zu schaffen.
00:22:55: oder hast du da auch noch konkrete Tipps?
00:22:58: wenn jetzt jemand sagt okay ich will das jetzt versuchen ich möchte meine Ernährung umstellen und generell vielleicht mehr Bewegungen in den Alltag bringen.
00:23:07: Oftmals ist es ja schwierig, so diese Veränderung wirklich zu etablieren oder man schafft's dann halt irgendwie und da hat man gewisse Kalorien oder auch Kilos verloren.
00:23:16: Und dann setzt das wieder ein, dass man sagt jetzt passt was würdest du sagen?
00:23:21: Wie schärft man das denn tatsächlich, das langfristig auch so zu halten und nicht nur diesen kurzen Effekt zu haben?
00:23:28: ok Diagnose Fettleber hat sich jetzt schon wieder ein Stück weit regeneriert Dann fahre ich wieder.
00:23:32: also Es gibt es ja auch so, dass man immer wieder anfängt wenn's dann wieder brennt.
00:23:38: Das ist ein Thema das treibt die Medizin durchaus um.
00:23:40: Das war jetzt ein letztes Kongress ein großes Thema.
00:23:43: Wenn man eben gesehen hat selbst wenn man tolle Programme auflegt mit Ernährungsberatung und viel Unterstützung, dass die meisten Patienten in einem drei bis sechsmalerigen Programm drin waren nach ein bis zwei Jahren das alte Gewicht wieder drauf haben oder sie eben nicht halten konnten.
00:23:58: Und da überlegt sich natürlich die Medizin momentan auch sehr stark, woran liegt das und wie kann man das verbessern?
00:24:03: Die neuesten Studien, die es kamen, waren ganz interessant.
00:24:06: Dass man gesehen hat.
00:24:07: diese ganzen neuen digitalen Möglichkeiten, die wir haben also mit Vernetzung, mit Apps, mit Variables, dass der Patient sich selber messen kann ein Feedback bekommt sind wichtig.
00:24:18: Sie können das Ganze unterstützen wenn du also täglich mit einer App kommunizierst, die dir dann auch die Erfolgsmeldung gibt den Rückmeldungen gibt und dir auch sagst, wo du stehst.
00:24:27: Also diese Form von digitaler Kontrolle oder Interaktion ist wohl vielversprechend.
00:24:33: Und was eben auch ganz wichtig war, ist Gleichgesinnte.
00:24:35: Also Peer Groups, wo Du sagst man hat sich zusammengeschlossen.
00:24:38: Man geht gemeinsam in eine Laufgruppe, in eine Walking-Gruppe.
00:24:41: Man trifft sich zum gemeinsamen Kochen.
00:24:43: also die soziale Interaktions scheint wohl auch sehr wichtig zu sein.
00:24:47: Da sind wir halt auch an dem Punkt das glaube ich etwas old fashioned ist zu glauben dass der Haus erst mal kurz sagt naja hier Machen Sie das mal, kaufen sich ein Duch und jetzt geht es los.
00:24:57: Sondern man muss sich einfach breiter aufstellen.
00:25:00: Man muss den Patienten konkret Ideen an die Hand geben.
00:25:03: Und man muss natürlich mit diesem inneren Schweinehund rechnen in denen wir alle haben.
00:25:06: Das heißt, man muss eben auch individuelle Möglichkeiten finden dass der Patient motiviert bleibt.
00:25:11: Und das geht eben am besten in einer Gruppe oder mit sozusagen Interaktion, Mitrückmeldung.
00:25:16: Das muss nicht immer der Hausarzt sein.
00:25:17: Es können auch ganz neue Formen sein in der digitalen Welt.
00:25:20: Und dahin gibt glaube ich die richtige Richtung.
00:25:24: Was würdest du denn so zum Abschluss sagen, was sind vielleicht so drei No-Gos und drei Must-Haves für die Woche?
00:25:31: Für jede und jeden der jetzt vielleicht hier auch die Folge hört.
00:25:34: Und sagt okay ich gehe das jetzt mal an dass man vielleicht so three giveaways hat ohrseite Okay.
00:25:43: also ich glaube... Wichtig ist sich immer auch wieder klar zu machen, dass Alkohol ein Risikofaktor ist.
00:25:48: Und da geht es jetzt nicht darum was ich gerade einmal im Monat mache sondern das was ich regelmäßig mache und da hat sich ja in den letzten Jahren schon viel geändert.
00:25:55: Das Alkohl ist sich mehr so ganz ein Musses auf jedem sozialen Event.
00:25:59: aber man muss sich einfach anschauen die Grenzen für Leber liegen relativ niedrig und jeder sollte vielleicht nochmal sein seinen chronischen Alkohol-Konsum auch in kleinen Mengen reflektieren, ob es da nicht auch Alternativen gibt.
00:26:12: Weil Alkohl ist einfach ein Lebergift in der Form und die anderen zwei Dinge, die für den Leber einfach gut sind, ist einfach Entlastung.
00:26:20: Das heißt zum einen das Überangebot an Kalorien zu reduzieren aber eben manchmal auch einfach ein Entlastungstag einzulegen.
00:26:27: Ja das kann einfach mal Dinner Skipping sein dass man das Abendessen weglässt lässt dass man einfach mal einen Hafer-Tag zwischendrin macht, das man einfach einmal Kohlenhydrat reduziert ist.
00:26:37: Das heißt die Leber braucht auch ab und zu eine Pause.
00:26:39: Und das sollten wir immer wieder uns klar machen, dass wir eigentlich diese Leber ganz schön viel zumuten im normalen Alltag in der Form.
00:26:47: Was wir eben tun können ist sozusagen mit einer mediterranen Ernährung.
00:26:51: Die ist ja heute schon öfters Thema gewesen, können wir für ganz viele Erkrankungen präventiv vieles richtigmachen.
00:26:57: Das heißt, das Wichtigste ist glaube ich sich auf eine nachhaltige Ernährung einzustellen die man eben auch gut dauerhaft realisieren kann.
00:27:04: Es bringt nichts nur für zwei Wochen die Ernährungen umzustellen und dann wieder ein alte Muster zu fallen sondern es geht wirklich darum langfristig eine Ernährungsform zu finden die einem gut schmeckt und die einen auch nicht in Stress bringt in der Zubereitung die aber eben die wesentlichen Punkte berücksichtigt und das ist eben anti-insündlich.
00:27:20: Das ist möglichst wenig Industrienahrung und ein hoher Gehalt eben auch an den Ballaststoffen, das ist ein wichtiger Punkt.
00:27:29: Wie sieht es aus mit mal so einem Cheat Day?
00:27:32: Was sagst du vielleicht?
00:27:35: Weil ich
00:27:37: denke, dass das oft hilft.
00:27:37: Wie gesagt der Cheat day ist überhaupt nicht das Problem.
00:27:39: Die Leber verzeiht sehr viel die ist sehr sehr strapazierfähig.
00:27:43: Es geht wirklich darum was wir an den anderen Tagen machen ja und diese rote Linie Und wenn wir es schaffen, dass wir uns an sechs von sieben Wochentagen relativ ausgewogen ernähren dann ist sozusagen Tag am siebten Tag auch nicht mehr so relevant, aber es geht darum dass die anderen sechs Tage stimmen.
00:28:00: Ja ich finde übrigens das ziemlich gut und klar.
00:28:02: auf dem Punkt gibt's noch irgendwas was du hoffst das Hörerinnen und Hörern jetzt vielleicht nach dieser Folge konkret für sich mitnehmen?
00:28:10: Also ich hoffe dass das Thema Softdrinks und Süßgetränke ein bisschen kritischer beäugt wird.
00:28:17: Das wäre mir wichtig.
00:28:18: Das vielleicht der eine oder andere sagt, ich geh doch mal zum Check-up.
00:28:21: Lass meine Leber mal anschauen!
00:28:23: Dass wir nicht automatisch denken die Fettleber trifft nur Männer mit Bierbauch ab fünfzig sondern einfach kann auch andere Bevölkerungsgruppen treffen und dass wir einfach dafür ein bisschen mehr Erbärmess haben.
00:28:32: Ja das hoffe ich natürlich auch, dass wir das mit der Folge jetzt zumindest auch mal so einen kleinen Anstoß gegeben haben.
00:28:38: Und ja vielen Dank für diese Klarheit und für die ganz konkreten Tipps.
00:28:44: auch Viel Spaß damit
00:28:47: Danke schön.
00:28:49: Ich freue mich natürlich, wenn euch die Folge gefallen hat und wir uns dann schon zur nächsten Folge in zwei Wochen hören.
00:28:55: Denn da gibt es einen echten Game Changer für alle, die vielleicht mitten in den Wechseljahren stecken.
00:29:00: TCM steht für traditionelle chinesische Medizin und bietet Ansätze, die nicht nur Symptome lindern sondern sich auch ganzheitlich stärken können mit Akkupunktur Ernährung und cleveren Alltagsritoralen.
00:29:13: Und mit Dr.
00:29:13: Sandra Böcklin Neurologin, TCM-Spezialistin und Gründerin von Hinau spreche ich genau darüber wie TCM die Wechseljahre nicht zum Drama sondern zum zweiten Frühling machen kann.
00:29:24: Wenn das also nach genau dem Richtigen für dich klingt dann freue ich mich natürlich wenn du dabei bist!
00:29:30: Und damit ihr keine neuen Folgen verpasst könnt ihr gerne den Vital Podcast mit dem Klick auf die Glocke abonnieren und bis zum Wiederhören uns folgen bei Instagram oder auch bei Facebook.
00:29:42: Außerdem könnt ihr natürlich auch ins Vital-Brintheft schauen und wir freuen uns, wenn ihr uns schreibt.
00:29:47: Einfach eine E-Mail an podcastfragenadvital.de.
00:29:51: Alles was euch da auf dem Herzen liegt!
00:29:53: Ich
00:29:53: freue mich auf euch und wünsche euch eine gute Zeit!
00:29:57: Passt auf euch auf.
00:29:58: bis dahin liebe Grüße eure Clarissa.